Zentrum für Persönlichkeitsentwicklung und Psychotrauma Begleitung
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Augenblicke des Glücks

Hier bist Du bei einem unermesslichen Fundus von glücklichen Momenten – guten Nachrichten und bewegenden Fotos für mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in Deinem Alltag.
Du kannst Dich von den Glücksmomenten anderer Menschen beflügeln lassen und im unteren Bereich Deine ganz persönlichen Augenblicke des Glücks in Wort und/ oder Bild veröffentlichen.

388 Kommentare

  1. Die Sanierung eines alten Hauses ist wie …
    In den vergangenen Wochen, in denen mein Mann und ich unser altes Haus sanieren ließen,
    hatte ich immer wieder das Gefühl, selbst eine intensive Zeit der Therapie zu durchleben.

    Am Anfang stand die Frage:
    Wie finden wir die passenden Begleiter?
    Jemanden, der breit aufgestellt ist, mehrere Themen abdecken kann, viel Erfahrung hat – auch auf der Struktur- und Körperebene – und bei dem ich ein wirklich gutes Gefühl habe.
    Und dann: Wann geht es los? Am besten möglichst bald.

    Es begann mit dem Entrümpeln. Puh, ist das anstrengend.
    Was hat sich da in all den Jahren in den vielen Ecken angesammelt – an alten Mustern, hartnäckigen Glaubenssätzen.
    Loslassen? Das Unwort schlechthin.
    Wie geht das überhaupt, was bedeutet es wirklich? Es ist so leicht dahingesagt.
    „Alles dauert so lange.“
    Lieber Gott, gib mir Geduld – aber bitte sofort.

    Begleitet von Widerstand, Zweifeln – war die Entscheidung richtig? Sind das wirklich die richtigen Begleiter? – Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit.
    Ein riesiger emotionaler, aber auch körperlicher Stress.
    „Was habe ich da bloß angefangen? Ich habe keine Kraft mehr.“

    Und dann, fast unmerklich, begann sich etwas zu verändern … in mir.
    Der Kontakt zu unseren „Therapeuten“ – in diesem Fall den Handwerkern – wurde tragfähig.
    Egal, wie das Wetter ist: Sie kommen, sie arbeiten konstant an ihrem Auftrag. Mein Vertrauen in ihr Wissen und ihre Fähigkeiten wächst.
    Es gibt sogar gemeinsames Lachen, kleine persönliche Momente.

    Allmählich taucht ein neues Bild auf: etwas Neues, etwas Größeres entsteht.
    Wie fühlt sich das für mich an? Wer bin ich in diesem entstehenden Haus?

    Tag für Tag wächst die Gewissheit, dass es weitergeht – auch wenn immer wieder neue Themen auftauchen, knifflige Herausforderungen.
    Wir haben ein großartiges Team an unserer Seite, das uns unterstützt, Lösungen zu finden.

    Nun ist ein Ende in Sicht und ich weiß ich mit hundertprozentiger Gewissheit:
    Diese Sanierung unseres Hauses war genau das Richtige.
    Ich werde weiter den Weg gehen und mich um dieses Haus kümmern.
    Es gibt Menschen, an die ich mich wenden kann, wenn ich Hilfe brauche, wenn neue Fragen auftauchen.

    Ja, Therapie ist wie die Sanierung eines alten Hauses.
    Und wenn du spürst, dass dein inneres Haus nach Zuwendung ruft, ist es völlig ok dir Hilfe zu holen – du musst diesen Weg nicht allein gehen.

    Liebe Grüße
    Daniela

  2. Vom Mut, Dich verletzlich zu zeigen

    Oftmals wird Verletzlichkeit als ein Zeichen von Schwäche gesehen.
    Und gleichzeitig ist Verletzlichkeit eine große Chance, ein Tor hin zu Dir selbst, mutig zu sein und Dich zu zeigen, wer Du wirklich bist.

    In meiner Arbeit als Persönlichkeitstrainerin und Begleiterin für Bindungs- und Entwicklungstrauma begegne ich immer wieder einem tief verankerten Glaubenssatz:
    „Wenn ich mich zeige, wie ich wirklich bin, werde ich nicht geliebt.“

    Genau hier beginnt unsere gemeinsame Reise in dem Seminar.

    Viele von uns haben früh gelernt, dass Anpassung Sicherheit bedeutet. Dass Funktionieren wichtiger ist als Fühlen.
    Dass Stärke heißt, keine Bedürfnisse zu haben.
    Wir haben uns viele Überlebensstrategien angeeignet um uns zu schützen, die uns jedoch auch viel an Lebendigkeit, Lachen und entspanntem Sein nehmen.

    Wahre Entwicklung geschieht nicht im Perfektionieren unserer Schutzmuster.
    Sie geschieht im behutsamen Ablegen all unserer Masken.

    Der Mut, Dich verletzlich zu zeigen, bedeutet nicht, alles preiszugeben.
    Er bedeutet, in einem sicheren Raum einen Schritt ehrlicher zu sein, echt zu sein.
    Einen Atemzug länger bei einem Gefühl zu bleiben.
    Ein „ich brauche Dich“ zu wagen.

    Verletzlichkeit ist die Grundlage für echte Verbundenheit.
    Immer wieder darf ich in meiner Trauma sensiblen Arbeit erleben, wie wahr das ist und wie herausfordernd zugleich:
    Heilung geschieht nicht durch Stärke – sondern durch sichere Beziehung.

    Der Mut, Dich verletzlich zu zeigen in einem sicheren Erfahrungsraum kann der Anfang von innerer Freiheit sein.
    Mit Selbsterforschungsübungen werden wir uns dem Thema nähern und dies dann in achtsamen Selbstbegegnungen umsetzen.

    Vielleicht ist jetzt der Moment, an dem Du nicht stark wirken musst – sondern echt sein darfst.
    Ich freue mich, Dich auf diesem Weg zu begleiten.

    Liebe Grüße
    Daniela

  3. Ein herzliches Hallo an Dich,

    vielleicht findest Du die Muse die Magie der Raunächten zu nützen und all Deine inneren Anteile einzuladen an einen großen Tisch in Dir,
    auch wenn manche Anteile zu Beginn sich etwas gschamig zeigen oder rumnörgeln, bewerten und unflätige Wörter murmeln,
    bedürftig sind, müde oder auch stolz, über allem stehend sich zeigen „bah, ich doch nicht, nein brauche ich nicht“.

    Mögen sich all Deine inneren Anteile gesehen fühlen,
    beschützt und jederzeit bei Dir willkommen, auch wenn sie nicht so salonfähig sind, unfrisiert, im Schlafanzug und knatschig.

    Mögest Du Dir selbst wohlgesonnen sein, im Frieden mit all dem, was gerade ist in Dir.
    Jederzeit offen Dir zu begegnen mit einem inneren Lächeln, „ja mei, irgendwas ist halt immer, doch erstmal atmen und Füße spüren“.

    Ganz liebe Grüße an Dich, danke für Dein So sein, danke für Dein Vertrauen.
    Ich freue mich, wenn wir 2026 wieder zusammentreffen um zu entdecken, zu graben und feine innere Schätze finden, … vor allem uns selbst finden mit allem, was ist, in unserer Größe und Schönheit.
    Liebe Grüße an Dich
    Daniela

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